Der Verein

Unser Verein ist die Reaktion auf die Aufnahme von vielen Flüchtlingen in Deutschland und somit auch in Rastatt. In unserer Satzung steht u.a.:

  • Der Verein unterstützt unentgeltlich jugendliche Flüchtlinge durch Beratung und Begleitung bei der Herstellung und Erweiterung von Qualifikationen insbesondere der deutschen Sprache im gesamten Schulbereich.
  • Der Verein sucht Paten, die jeweils schulpflichtige junge Kinder einer Flüchtlingsfamilie betreuen.
  • Der Vereinszweck umfasst auch die Realisierung und Finanzierung von Projekten, u.a. des Projektes PIFKe an der Karlschule in Rastatt.
  • Der Verein hilft jungen Flüchtlingen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und begleitet sie während der Ausbildungszeit.

Von links: Verena Hirth (Kassier), Ute Kretschmer-Risché (1. Vorsitzende), Marcus Reuter (2. Vorsitzender)

Vorstand Junge Flüchtlinge Rastatt e.V. 2018

Bei der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt:
Ute Kretschmer-Risché (1. Vorsitzende)
Marcus Reuter (2. Vorsitzender)
Verena Hirth (Kassier).

Außerdem gibt es einen neuen Beirat: Martina Berghaus, Sybille Kirchner, Federica Paganelli Overlack, Kersten Pütsch und Jutta Wolf.
Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und danken Eugen Mockert und Claus Bäuerle für ihre 2-jährige Vorstandschaft sowie den ausgeschiedenen Beiräten Birgit Bäuerle, Florie Bicaj, Ursula Herbstreith, Lea Spitz sowie Marcus Reuter, der jetzt 2. Vorsitzender ist.

Der neu gewählte Vorstand zusammen mit Teilen vom Beirat (von links): Marcus Reuter, Claus Bäuerle, Ute Kretschmer-Risché, Ursula Herbstreith, Lea Spitz, Eugen Mockert und Kersten Pütsch. Gewählt wurden außerdem in den Beirat (fehlen auf dem Foto): Birgit Bäuerle und Florie Bicaj.

Vorstand Junge Flüchtlinge Rastatt e.V. 2016

Im Oktober hatten wir im Verein Neuwahlen. Der Vorstand besteht jetzt aus: Eugen Mockert, 1. Vorsitzender, Ute Kretschmer-Risché, Pressesprecherin, und Claus Bäuerle, 2. Vorsitzender und Kassier. Außerdem wurde der Beirat neu gewählt: Birgit Bäuerle, Florie Bicaj, Ursula Herbstreith, Kersten Pütsch, Marcus Reuter und Lea Spitz.

Vorstand und Beirat bei der Vereinsgründung im Dezember 2015 (von links): Jutta Wolf, Birgit Bäuerle, Claus Bäuerle, Prof. Heinrich Herbstreith († 2016), Kersten Pütsch, Hannelore Weinbrecht, Birgit Trapp-Fattohi und Eugen Mockert

Gründungsvorstand 2015

Im Dezember 2015 wurde auf Initiative von Professor Heinrich Herbstreith der Verein „Junge Flüchtlinge in Rastatt“ gegründet. Leider verstarb unser engagierter Ideen- und Impulsgeber Herbstreith überraschend im Frühjahr 2016. Wir denken voller Hochachtung und Dankbarkeit an ihn und setzen die Arbeit des Vereines fort. Auch in Erinnerung an unsere zahlreichen motivierenden Gespräche mit Professor Herbstreith.

Gründungsvorstand:

1. Vorsitzender Prof. Heinrich Herbstreith († 2016)
2. Vorsitzende und Kassiererin Hannelore Weinbrecht (derzeit kommissarische Leiterin)
Schriftführer: Claus Bäuerle

Beiräte:

Birgit Bäuerle, Ute Kretschmer-Risché, Eugen Mockert, Herbert Nold, Brigitte Oser, Kersten Pütsch, Birgit Trapp-Fattohi und Jutta Wolf.

Unser Leitbild

Präambel

Wer sich in der Flüchtlingsbegleitung engagiert, gibt ein grundsätzliches Bekenntnis zu Menschen ab – unabhängig von ihrer Herkunft. Das ist meistens eine intuitive Einstellung. Pro oder Contra. Durch das Leitbild wird diese Haltung argumentativ untermauert. Für einen selbst und im Gespräch mit anderen.

Wer sind wir? Für wen engagieren wir uns?

Was tue ich? Was erwarte ich? Was sind meine/unsere Ziele? Was sollte ich beachten bzw. nicht tun?

Warum tue ich das? Warum ist das für meinen Ort, meine Gruppe wichtig? Warum brauche ich bestimmte Grundsätze?

Wie kann ich helfen? Wie bin ich dazu in der Lage?

Ein Leitbild ist Orientierungshilfe. Innerhalb einer Organisation, eines Kreises oder Vereines für alle Flüchtlingsbegleiter, die sich bereits engagieren, und für alle, die neu dazu kommen. Das ist wie ein festlicher Akt: Die Unterstützer werden in ihrem wichtigen Tun nicht vereidigt, aber sie schwören sich quasi auf diese Grundsätze ein.

Ein Leitbild ist das Selbstverständnis der Gruppe und des einzelnen. Es enthält Grundprinzipien, beschreibt den Ist-Zustand, formuliert Strategie sowie Ziele und gibt Ausblick in Form einer Vision. Daran können alle ihre gemeinsame Haltung ablesen und Handlungsschritte ableiten. Wie in einem Grundgesetz für unsere Gesellschaft. So entsteht verbindlich Orientierung. Das ist sowohl nach innen als auch nach außen die eigene Identität.

Schließlich zeigen alle in der Flüchtlingsbegleitung viel Herz – aber auf einer ruhig überlegten Basis. Nur mit Sinn und Verstand kann das System dauerhaft nicht bestehen. Nicht nur weil gleiches Recht für alle gelten sollte, sondern auch weil wir uns nicht allein von Empathie und Sympathie leiten lassen dürfen. So gesehen ist das Leitbild auch Schutz für uns selbst. Für eine langfristige und nachhaltige Auslegung unserer Flüchtlingsbegleitung.