Vernetzung von sechs Gemeinden

“Und was macht ihr?” Auf der Suche nach guten Beispielen in der Flüchtlingsarbeit trafen sich 24 Ehrenamtliche aus sechs Umlandgemeinden zum Workshop. “Wir schaffen das – WIE schaffen WIR das?” Vom anfänglichen Frust, z.B. über zu viel Bürokratie, zu große Nähe bei Flüchtlingsschicksalen und zu schwindende Unterstützung – blieb am Ende vor allem das Fazit: Die Vernetzung tut gut!

Moderiert von dem Team “Stark im Ehrenamt” wurden in vier Arbeitsgruppen folgende Themen erörtert:

  • Wie können wir für unsere Arbeit neue HelferInnen gewinnen?
  • Welche Belastungsfaktoren erleben wir in unserer Arbeit? Wie können wir (besser) damit umgehen?
  • Welche Herausforderungen werden in der eigenen bzw. einer anderen Gruppe besonders gut bewältigt und können anderen als Beispiel dienen? Wie können wir dies anderen zugänglich machen?
  • Wie können wir (stärker) in den öffentlichen bzw. politischen Raum hineinwirken?

Wir werden die vielen Ideen und Vorschläge auswerten. Eines ist jedenfalls klar: Unser Workshop soll eine Auftaktveranstaltung gewesen sein. Für weitere Treffen, weiteren Austausch und noch mehr Vernetzung. Den Anfang für die Region haben die Flüchtlingshelfer aus Rastatt, Gernsbach, Kuppenheim, Ötigheim, Elchesheim-Illingen und Lichtenau gemacht. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen.

Wer beim nächsten Treffen dabei sein möchte (Datum und Ort noch nicht bekannt), kann gerne eine Mail schreiben und wird auf die Liste der Interessenten gesetzt:

info@fluechtlinge-begleiten.de